Darwins Theorie gescheitert?

Vor mehr als 150 Jahren veröffentlichte der britische Naturwissenschaftler Charles Robert Darwin seine revolutionäre Theorie, dass Gott nicht die Pflanzen und die Tiere sowie den Menschen geschaffen hat, sondern dass diese das Resultat der Evolution sind. In der Wissenschaft und Forschung war die Theorie von Darwin ein riesiger Erfolg, jedoch war sie nie populär. Dabei entstand die Frage, ob der Mensch mit seinem Gehirn zu sehr auf einen Schöpfer gepolt war.

Selbst die Geological Society aus London meldete einen großen Durchbruch, dass die Wissenschaftler der University of Oxford des Rätsels Lösung für das so genannte Dilemma von Darwin gefunden hatten. Charles Robert Darwin wurde am 12. Februar 1809 auf dem Anwesen Mount House in Shrewsbury als fünftes Kind des bekannten Arztes Robert Darwin und Susannah Darwin geboren. Im Jahr 1859 wurde sein für Aufsehen sorgendes Werk „Über die Entstehung der Arten“ veröffentlicht, welches bei den kirchlichen Würdenträgern gar nicht gut ankam. Mit einer erfrischenden Offenheit gestand er in diesem Buch ein, dass er genauso wenig Ahnung habe, warum aus der Zeit vor dem Kambrium keine Fossilien zu finden sind.

Vor ungefähr 542 Millionen Jahren begann die Ära des Kambriums, in der sich erstaunliche Dinge abspielten. Es schien, als ob sich das Leben auf Erden in einem dämmerähnlichen Zustand befunden hatte, bevor es zu einer rasanten Vermehrung der Arten kam und das innerhalb kürzester Zeit. Die Meere wurden bis dahin nur von skelettlosen Wesen bevölkert und urplötzlich waren mit immensen Zähnen die Räuber da, die gegen die Gepanzerten vorgingen. Für lange Zeit war für die Wissenschaftler die so genannte Kambrische Explosion ein einziges Spiel wie “Poker Spielen” und stellte sie vor schier unlösbare Rätsel. Für die Kritiker war das natürlich der unschlagbare Beweis für die Existenz von Gott, denn wer anders konnte eine solche Vielfalt innerhalb von kürzester Zeit entstehen lassen, die nur durch die Hand des Allmächtigen entstehen konnte? Doch ist es so unlogisch daran zu glauben, dass ein Spiel, wie eben Poker, welches eine Zufallskomponente hat, die Kartenreihenfolge, aber nach bestimmten Regeln funktioniert, deutliche Muster hervorbringt? Nimmt man die Evolution zur Zeit des Kambrium wirklich als Spiel war, so muss nicht unbedingt ein Spieler dabei gewesen sein. Poker kann ja auch mit einem Computer gespielt werden, der auch nach Mechanismen funktioniert.

Heute weiß die Wissenschaft das damalige Phänomen zu erklären, es war keine explosionsartige Vermehrung der Artenvielfalten, viel mehr entstand eine schnelle Zunahme von Wesen mit harten Schalen und Teilen des Körpers. Sie gaben besonders gute Fossilien ab, anders als ihre schwabbeligen Vorgänger und konnten dadurch die Millionen Jahre überdauern. Zu dieser Erkenntnis gelangte die Wissenschaft nicht erst im Jahr von Darwin, welches 2009 dazu ernannt wurde, sondern war dies schon seit längerem bekannt.

Die revolutionäre Erkenntnis von Charles Robert Darwin hatte sich trotz allem sehr schnell durchgesetzt. Bis zu dieser Zeit herrschte die Überzeugung, dass sich die Welt der Tiere und Pflanzen nicht verändert, die jedoch schon bald revidiert wurde. Dass der Mensch und Affe gemeinsame Vorfahren haben, war für die damaligen Zeitgenossen einfach ungeheuerlich. Aus diesen Gründen wurde die Evolutionstheorie von Darwin als Bedrohung für die soziale, politische und vor allen Dingen für die religiöse Ordnung sozusagen gebrandmarkt. Mit dieser Theorie von Darwin kann heute sehr gut die belebte Natur erklärt werden.

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