Die weltweit berühmte Skizze von Darwin

Der britische Naturforscher Charles Robert Darwin, geboren als fünftes Kind von insgesamt sechs Kindern, des bekannten Arztes Robert Darwin und Ehefrau Susannah, unternahm eine Weltreise auf der HMS Beagle, die fast fünf Jahre dauern sollte. Im Dezember des Jahres 1831 startete die Reise, die für Darwin eine Forschungsreise wurde, bei der er viele neue Erkenntnisse gewann. Diese Reise war sozusagen der Grundstock, worauf er später dann die Evolutionstheorie aufbaute. Unter anderem bereiste der britische Naturforscher die Galapagos-Inseln und ebenfalls führte ihn seine Expedition nach Südamerika und genauso nach Neuseeland. Während dieser Reise sammelte der damals 22-jährige Darwin, er erblickte am 12. Februar 1809 das Licht der Welt, zahlreiche fossile, zoologische und genauso geologische Proben. Über alles machte er sich Notizen, die am Ende seiner Weltreise -  gruppenreisen, weit mehr als 1.000 Seiten umfassten.

Nach seiner Rückkehr verfasste Charles Robert Darwin Bücher, in denen er seine geologischen Entdeckungen niederschrieb und sich somit einen Namen in der Wissenschaft machte. Im Laufe der Zeit reiften in dem britischen Wissenschaftler seine Ideen, die den Wandel der Arten beschrieben und später zur Evolutionstheorie wurden. In der damaligen Zeit war der Glaube noch vorherrschend, dass sich Pflanzen und auch Tiere seit ihrer Entstehung nicht verändert hätten und genauso wenig verändern würden.

1837 lebte Darwin in London und im Sommer dieses Jahres zeichnete er die berühmt gewordene Skizze in seine Notizbücher. Als Überschrift schrieb er „I think“, was übersetzt „Ich denke“ heißt. Darunter ist so etwas ähnliches wie ein Stammbaum zu sehen, der die Entstehung von Arten und Variation sowie das Aussterben selbiger in seinen Grundzügen zeigt. Diese Skizze wurde weltberühmt und ging natürlich um die Welt, zwar nicht so schnell, wie es heute mit dem Internet geht und man ein Online Fussball Spiel sehen kann, doch verbreiteten sich seine Arbeiten im Laufe der Zeit. Fussball war zur damaligen Zeit nicht einmal in England das große Thema, von Online wusste auch noch niemand etwas, doch ist der Vergleich durchaus treffend, da wissenschaftliche Erkenntnisse im neunzehnten Jahrhundert im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses befanden.

Nach und nach arbeitete Charles Darwin seine Theorien immer weiter aus und veröffentlichte nebenbei noch seine geologischen Arbeiten. Demnach stammen die vielen unterschiedlichen Arten von Vorfahren gleichen Ursprungs ab und entwickelten sich von einer Generation zur nächsten auseinander. Die Individuen, die sich am besten ihrer Umwelt anpassen konnten, pflanzten sich somit weiter fort.

Diese Erkenntnisse fasste der britische Wissenschaftler in seinen Prinzipien der Selektion und Variation zusammen. Allerdings zeigte er seine Aufzeichnungen lediglich einem anderen Freund aus der Wissenschaft und seiner Frau. Zu den gleichen Schlussfolgerungen kam auch der Forscher Alfred Russel Wallace, erst daraufhin begann Charles Robert Darwin mit der Ausarbeitung für ein Manuskript, welches dann sein Hauptwerk werden sollte. Erst von diesen Schlüssen von Wallace gedrängt, begann er in den späten 1850er Jahren sein Buch zu verfassen.